Revier: Mecklenburgische Seenplatte

"Mecklenburg unterscheidet sich von allen Ländern der Welt durch die Menge der Seen, von denen es bedeckt ist. Die Beständigkeit dieser klaren und durchsichtigen Gewässer vermehrt in einzigartiger Weise den Reiz der Landschaft." (Jan Potocki)

Mecklenburgische Seenplatte

Die Müritz, das ist nicht nur ein See, das sind ungezählte: Mehr als tausend Seen umfasst das Revier der Mecklenburgischen Seenplatte und ist damit das größte Binnenwassersportrevier Europas. Viele Seen sind schiffbar und miteinander verbunden. Entdeckungen sind auch jenseits der Ufersäume zu machen: artenreiches Tierleben rund ums Jahr, nahezu unberührte Natur, reizvolle Häfen und spannende Kulturorte erfreuen das Skipperherz. Grund genug, sich immer wieder neu auf schöne Törns zu freuen.

Kölpinsee, Fleesensee, Plauer See – die Liste der wie an einer Perlenkette aufgereihten Seen Richtung Westen ist lang. Via Müritz-Elde-Wasserstraße und Störkanal reicht das Revier sogar bis zur mecklenburgischen Landeshauptstadt nach Schwerin. Aber auch Richtung Südosten können Sie Ihre Yacht führen, um die naturbelassene Landschaft zu genießen: Vom Heimathafen Lärz aus geht es über den Mirower Kanal entweder Richtung Norden in den Mirower See bis zum Anleger Granzow. Oder Sie fahren Richtung Süden via Zotzensee, Vilzsee, Labussee in die weiteren Tiefen der Mecklenburgischen Seenplatte (www.mecklenburgische-seenplatte.de). Sogar eine Fahrt über Seen und Kanäle – und durch zahlreiche Schleusen – in die Bundeshauptstadt Berlin ist möglich. Ganz wie Fahrkönnen und Zeit es erlauben. Dem ein oder anderen wird es aber auch reichen, allein die 117 Quadratkilometer der Müritz abzufahren. So beträgt die Nord-Süd-Ausdehnung 29 Kilometer, vom Ost- ans Westufer sind es über 13 Kilometer. Baden ist hier nahezu überall möglich, die durchschnittliche Tiefe beträgt sechs Meter, mit 33 Meter ist es vor Waren besonders tief. Damit ist das „Kleine Meer“ – so die Übersetzung der slawischen Urbezeichnung – der größte vollständig innerhalb Deutschlands liegende See. Den Bodensee teilt sich Deutschland ja mit Österreich und der Schweiz.

Bei der Größe ist auch das Wetter eine besondere Betrachtung wert: Der Wind kommt in der Regel aus westlicher Richtung, ist damit landwarm. Der Sommer verwöhnt mit lauen Lüftchen, etwas frischere Brisen gibt’s im Frühjahr und Herbst. So richtig heftig wird es nur an rund 48 Tagen im Jahr – die meisten liegen allerdings außerhalb der Yachtsaison.

Revier: Berliner Gewässer / Potsdam und Berlin


Gut, es braucht eigentlich schon mehrere Sommer, bis man all die Gewässer und umliegenden Landschaften, die Mecklenburg-Vorpommern bietet, in Augenschein genommen hat. Doch ein Bootsurlaub lebt auch davon, sich einfach treiben zu lassen. Also warum nicht auch von der Müritz aus gen Süden?

Potsdam und Berlin
Potsdam und Berlin
Potsdam und Berlin

Spinnennetzartig durchziehen Kanäle die Landschaft Brandenburgs und dank der Havel ist der Weg in Richtung Berlin kein weiter. Die Hauptstadt selbst verfügt über ein dicht verwobenes Netz an Wasserstraßen. Ohne Übertreibung darf es sich wohl mit den Attributen "einzigartig" und "vielseitig" schmücken. Selbst vielen Berlinern ist die Dimension des Kanal- und Flussnetzes nicht bewusst. Als Tourist haben Sie die Möglichkeit, mitten im Zentrum der Hauptstadt festzumachen und die spannendste deutsche Stadt für sich einzunehmen. Ein wahrhaftes Kontrastprogramm zum eher gemächlichen und vor allem landschaftlich reizvollen Weg in Richtung Hauptstadt. Deshalb: Atmen Sie die Berliner Luft!
Nach einem ausgedehnten Bummel, der sich gern auch über mehrere Tage erstrecken kann, bietet sich abermals die Gelegenheit für einen angenehmen Bruch. Über den Großen und den Kleinen Wannsee können Sie nämlich Ihre Tour über die Berliner Gewässer fortsetzen. Keine Frage, dass sich ein Badestopp hier regelrecht aufdrängelt. Sie haben jetzt doch sicher auch den bekannten Schlager im Ohr...?
Historischen "Grund" durchfahren Sie auf dem Weg nach Potsdam, denn es besteht die Möglichkeit, die Glienicker Brücke zu unterfahren. Richtig, hier wurden zu DDR-Zeiten politische Gefangene oder auch Spione ausgetauscht. In Potsdam gibt es gleich mehrere Möglichkeiten festzumachen. So bieten sich die Havelbucht im Zentrum oder der Liegeplatz an der "Alten Fahrt" an. Wie auch immer: Sie sollten sich Potsdam in Ruhe widmen. Schließlich ist hier der Geist von Preußen zu Hause und nicht nur in Sanssouci zu spüren: Backstein trifft auf Sandstein, Historie auf Moderne.

Landschaftlich bieten sich nach dem Städtehalt wieder eine Menge ruhiger und schöner Gewässer wie beispielsweise der Jungfernsee, Schlänitzsee oder der Fahrländer See. Über die Havel geht es in Richtung Brandenburg. Genießen Sie die weite Wiesenlandschaft. Und vielleicht lassen Sie sich ja von Brandenburg weiter Richtung Westen treiben. Die Idylle kennt hier kaum ein Ende.

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